Modelsweek – ein Erfahrungsbericht

Diesen Monat wollen wir mal die Erfahrungen eines Modelsweek- Models betrachten. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen wurden die Namen von der Redaktion geändert:

Sandra K. (25) aus Köln weiß zu Berichten:
„Ich war schon bei 2 anderen Agenturen unter Vertrag, bevor ich zur Modelsweek gekommen bin. Bei der ersten wurden mir regelmäßig Aufträge zugewiesen – und sich sage ganz bewusst zugewiesen – denn ich hatte im Grunde genommen gar kein Mitspracherecht mehr, ob ich den Job überhaupt machen wollte oder nicht. Einmal ist mir so ein schmieriger Fotograf sogar auf die Tour gekommen: komm, Mädchen, jetzt zier dich nicht so, runter mit den Klamotten!’
Natürlich bin ich sofort getürmt und hab mich bei der Agentur beschwert, doch die haben dann Ärger gemacht wegen der verpassten Gage, an der sie mit 60% beteiligt waren. Ein paar Wochen später wollten sie mich zu dem gleichen Typen wieder schicken. Als ich mich geweigert habe, haben sie gemeint, dass ich dann für den Ausfall der Gage, den ich „ja schließlich verursacht“ hätte aufkommen sollte. Meine Reaktion war die Kündigung, doch um aus dem Vertrag raus zukommen, musste ich mir einen Anwalt nehmen und es zog sich fast ein Jahr hin.
Die nächste Agentur machte einen sehr seriösen Eindruck, ich musste zwar nichts zahlen und hab eine tolle Setcard bekommen, allerdings habe ich die auch nie selber in die Hand bekommen und es war mir streng verboten, mir selber Jobs zu suchen. Das hätte mich nicht weiter gestört, wenn ich dann wenigstens Aufträge von ihnen bekommen hätte und als ich aus dem Vertrag raus wollte, musste ich eine Gebühr für die Fotos bezahlen, weil ich nichts eingebracht hätte.
Bei Modelsweek war ich zu Anfang sehr skeptisch, da man im Internet sehr viel negatives und positives gleichzeitig darüber zu lesen bekommt, doch da hatte ich den Vertrag schon unterschrieben und dachte mir daher, dass ich einfach das Beste daraus machen sollte, schlimmer konnte es dadurch sicher nicht werden. Als einen Monat später meine Setcard veröffentlicht wurde, war ich mit den meisten Fotos sehr zufrieden, doch auf dem einen gefiel mir mein Blick nicht, also rief ich da an und die haben das Bild ohne Probleme oder zusätzliche Kosten in kürzester Zeit ausgetaucht und dann konnte ich mich auch sofort daran machen, mich um die Jobs zu bewerben, die ich haben wollte, was mit dem Button „Weiterempfehlen“ super einfach klappt.
Auf diese Weise hab ich mir schon einen netten Aufträge an Land ziehen können und mir so gute Kontakte verschafft. Nach etwa einem halben Jahr kam dann tatsächlich auch eine Anfrage von einem Fotografen über Modelsweek und ich konnte in Ruhe recherchieren, was der so alles macht, hab mich bei ihm gemeldet und wir trafen uns zu einem TFP-Shooting (die Bilder wurden so gut, dass ich sie der Modelsweek schickte und sie dort auf meine Setcard kamen (alles im Service mit drin). Inzwischen hat mir dieser Fotograf mehrere Aufträge zugeschustert, ohne dabei über die Agentur zu gehen, aber das ist da auch gar kein Problem, denn was ich an Gage einnehme ist meins und ich muss davon keine Prozente abgeben.

Bei einer anderen Buchung hatte ich nicht ganz so viel Glück, der Kerl wollte mir nämlich an die Wäsche, da bin ich einfach gegangen und habe ihn der Modelsweek gemeldet. Die haben sich über die Meldung sogar gefreut und ihn als Booker sofort gesperrt.

Ich kann das zwar verstehen, dass sich Leute beschweren, wenn sie über Modelsweek keine Aufträge bekommen, aber ich finde, man muss sich um seine Karriere auch selber ein bisschen kümmern – bzw. bin ich sogar sehr froh darüber, dass ich das jetzt endlich alles selber in der Hand habe und ganz frei entscheiden kann, wenn ich einen Job nicht machen möchte, ohne irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen.

Mein erstes Jahr bei Modelsweek ist fast vorbei und ich freue mich schon fast auf die Votings in der Verlängerung.
Macht’s gut und euch allen viel Erfolg!

Sandra

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One Thought to “Modelsweek – ein Erfahrungsbericht”

  1. Liebe Sandra k.
    Nette Lobpreisung der Lorrain Media GmbH.

    Sieht mir eher nach einem Fake aus und Sandra K. ist wohl auch nicht Model.
    Eher eine Public-Relation-Schreiberin?

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